Jetzt geht’s endlich ans Fell.
Dafür habe ich mal wieder mit Tape den Kopf eingewickelt um mir ein Schnittmuster für die einzelnen Teile und Farben machen zu können.
Das Tierchen soll ja auch noch Streifen und drei unterschiedliche Farben im Gesicht haben... wer auch immer auf diese blöde Idee gekommen ist *pfeif*
Naja, dass zusammennähen der einzelnen Teile hat mich nur leicht in den Wahnsinn getrieben und das Ergebnis sah dann von hinten so aus.
Wenn das Fell dann aufgebracht ist und getrimmt wurde siehts dann zunächst so aus:
Anschließend folgen die Feinheiten, Die Übergänge der einzelnen Farben müssen angeglichen werden, die hellen Punkte, die im dunklen Fell sind verschwinden, das Weiß etwas lebendiger werden und nicht so strahlend, als wäre es grad frisch aus der Wäsche gekommen. Am besten gelingt das mit Copicmarkern, die halten gut und sind Wasserfest.
Außerdem sind die Schuppen jetzt angebracht und ich habe mich an Schnurrhaaren aus Besenborsten versucht. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, wie praktikabel das ist.
Als nächstes habe ich Kunsthaarsträhnen als Backenbart eingeknüpft um dem Gesicht mehr Kontur zu geben und es auch etwas luchsischer aussehen zu lassen.
Dann kam endlich die Sache mit den Dreads. Etwas wo ich mich ja schon seit der Planung dieses Tierchen drauf gefreut habe.
Hier zunächst einmal meine Dreadsproduktionskette:
Loses Kanekalon-Kunsthaar, das in Strähnen verfilzt wird, aufgedreht wird, bis es nichtmehr geht, dann einmal durch ein Wasserbad geht und anschließend mit dem Bügeleisen (eigentlich ein Haarglätteisen, aber sowas hab ich nicht) dazu überredet wird auch so zu bleiben, wie es soll.
Auf diese Weise sind gut 40 Dreads entstanden, die ich dann am Hinterkopf befestigt habe. Ich hätte gerne noch mehr gemacht, aber dann wird das alles nach hinten hin zu schwer und zieht mir die Maske nach hinten.
Irgendwann bei nächster Gelegenheit kommt dann auch noch Schmuck in die Dreads.
Nach den Dreads gabs noch ein paar Kleinigkeiten zu tun, wie Abnäher und Klettverschluss, sowie Zähne. Die Lösung für die Zähne gehören mal wieder zu Dingen, die man gekauft hat und die dann nie richtig passten. In diesem Fall ein Satz falscher Fleichfresserzähne für Karneval, die mir aber immer zu groß waren und da man sowas nicht ausprobieren kann im Laden, lagen sie halt ungenutzt in der Schublade. Jetzt passen sie aber perfekt. Vorher konnte man bei geöffnetem Maul immer noch meine Unterlippe sehen, jetzt verschwindet die in der Zahnreihe ;)
Und hier ein paar Fotos von der Maske im getragenen Zustand. Ich habe die Augen jetzt nicht geschminkt, die werden eigentlich später schwarz gemacht, damit der Übergang fließend ist. Und ich wollte euch auch eiegtnlich nicht die Zunge raus strecken, aber so sieht man mal, wie eng die Maske am Mund anliegt.
16.02.12
08.02.12
Ohrenschmaus
Bei diesem Tierchen bin ich endlich mal dazu gekommen, das Vorgehen beim Bauen von Ohren auch zu dokumentieren. Einfach weil ich mittlerweile weiß, was ich tun muss und deshalb zeit habe beim bauen auch mal über andere Dinge nachzudenken.
Grundlage für Ohren ist bei mir immer eine dünne Moosgummiplatte, die trägt selber nicht so viel auf, ist noch in eine schöne Form zu bringen und gibt dem ganzen nachher genügen Stabilität.
Zunächsteinmal muss das Ohr in seiner Flachen form auf das Mossgummi übertragen werden, so dass wenn man nachher die Kanten unten zusammen bringt, eine gebogene Form entsteht.
Dieser Form kann man dann noch mit einem Heißluftföhn ein natürlicheres und geschwungeneres Aussehen verleihen.
Wenn man die Ohren am Kopf befestigt hat (ich nähe sie immer einfach mit dickem Sterngarn fest), dann wird die Innenseite der Ohren mit sehr dünnem Leder bezogen, da ist es Geschmackssache ob man die Hautseite außen hat, oder die Veloursseite. Mit Acrylfarbe kann man der Innenseite auch noch etwas mehr Tiefe verleihen.
Von außen bekommen die Ohren ihr Kunstfell im gewünschten Muster. Da das Kunstfell auf den Ohren nachher eh getrimmt werden muss kann man das auch vorher schonmal etwas vortrimmen, dann nerven die langen Haare nicht so. Wichtig ist, dass das Leder um die Ohrenkanten geschlagen ist und dass das Kunstfell nur auf dieRückseite der Ohren geklebt wird mit einem minimalen ( 1-2 mm) Abstand zum Ohrenrand.
Dieser Ohrenrand und der Übergang von Kunstfell zu Leder, sowie die langen Haare, die auf der Ohreninnenseite wachsen werden anschließend ohne Trägermaterial aufgeklebt (am besten mit transparentem Pattex). So kommt man am nächsten an ein realistisches Aussehen der Ohren dran und sie werden nicht zu dick und plüschig.
Grundlage für Ohren ist bei mir immer eine dünne Moosgummiplatte, die trägt selber nicht so viel auf, ist noch in eine schöne Form zu bringen und gibt dem ganzen nachher genügen Stabilität.
Zunächsteinmal muss das Ohr in seiner Flachen form auf das Mossgummi übertragen werden, so dass wenn man nachher die Kanten unten zusammen bringt, eine gebogene Form entsteht.
Dieser Form kann man dann noch mit einem Heißluftföhn ein natürlicheres und geschwungeneres Aussehen verleihen.
Wenn man die Ohren am Kopf befestigt hat (ich nähe sie immer einfach mit dickem Sterngarn fest), dann wird die Innenseite der Ohren mit sehr dünnem Leder bezogen, da ist es Geschmackssache ob man die Hautseite außen hat, oder die Veloursseite. Mit Acrylfarbe kann man der Innenseite auch noch etwas mehr Tiefe verleihen.
Von außen bekommen die Ohren ihr Kunstfell im gewünschten Muster. Da das Kunstfell auf den Ohren nachher eh getrimmt werden muss kann man das auch vorher schonmal etwas vortrimmen, dann nerven die langen Haare nicht so. Wichtig ist, dass das Leder um die Ohrenkanten geschlagen ist und dass das Kunstfell nur auf dieRückseite der Ohren geklebt wird mit einem minimalen ( 1-2 mm) Abstand zum Ohrenrand.
Dieser Ohrenrand und der Übergang von Kunstfell zu Leder, sowie die langen Haare, die auf der Ohreninnenseite wachsen werden anschließend ohne Trägermaterial aufgeklebt (am besten mit transparentem Pattex). So kommt man am nächsten an ein realistisches Aussehen der Ohren dran und sie werden nicht zu dick und plüschig.
06.01.12
Jetzt wirds Schuppig!
für die Schuppen habe ich ein neues Material ausprobiert. Es nennt sich Worblas und ist ein niedriegtemperatur Kunststoff, der bei 70-90° C verformbar ist, sprich mit einem Heißluftföhn erwärmt werden kann und dann modelliert werden kann. Wenn der Werkstoff abkühlt bleibt es in der gewünschten Form. Außerdem klebt das Zeug bei Erhitzung an sich selber. Also das Ideale Material für meine Schuppen.
Außerdem ist dieses Zeug leicht mit Acrylfarbe zu bemalen. Das Ergebniss der Schuppen sieht dann so aus:
Als nächstes kommt die Nase, die einen aus Schaumstoff geschnitzten Kern hat, der dann mit dünnem Leder Überzogen wird.
Ebenso die Lippen und die Haut um die Augen. Die Augen sollten aber weidereinmal mit schwarzem leder umrandet werden.
Anschließend kann man die Nase auch einfach mit Acrylfarbe bemalen. Die Hautstruktur bleibt, wenn man die Acrylfarbe etwas verdünnt dabei erhalten.
Auf den Bildern konnte man bis hierher auch schonmal hin und wieder die Steine, die dieses Tierchen im Gesicht haben soll sehen. Diese sind einfach auch transparentem Fimo mit einer orangen LED gemacht. Mein Freund war so nett mit bei dem Elektronikkram zu helfen, weil ich davon noch so überhaupt keine Ahnung habe.
Das Leuchtende Ergebnis:
Außerdem ist dieses Zeug leicht mit Acrylfarbe zu bemalen. Das Ergebniss der Schuppen sieht dann so aus:
Als nächstes kommt die Nase, die einen aus Schaumstoff geschnitzten Kern hat, der dann mit dünnem Leder Überzogen wird.
Ebenso die Lippen und die Haut um die Augen. Die Augen sollten aber weidereinmal mit schwarzem leder umrandet werden.
Anschließend kann man die Nase auch einfach mit Acrylfarbe bemalen. Die Hautstruktur bleibt, wenn man die Acrylfarbe etwas verdünnt dabei erhalten.
Auf den Bildern konnte man bis hierher auch schonmal hin und wieder die Steine, die dieses Tierchen im Gesicht haben soll sehen. Diese sind einfach auch transparentem Fimo mit einer orangen LED gemacht. Mein Freund war so nett mit bei dem Elektronikkram zu helfen, weil ich davon noch so überhaupt keine Ahnung habe.
Das Leuchtende Ergebnis:
04.01.12
Noch ein Tierchen.
Ja ich weiß, ich hab das Gehusche noch nicht fertig, aber da gibt es noch so ein Tierchen, welches ich unbedingt bauen will. Zum einen, weil ich ein paar Dinge einfach mal ausprobieren will und zum anderen weil da so ein Bastelwahnsinn in mein Ohr flüstert: BAU ES!
Es handelt sich um eine Art Waldgeist, oder Wolpertinger, oder Kirin. Wichtig ist, dass es ein Geweih hat und Fell und Schuppen und leuchtende Steine und Krallen und irgendwie katzig ist.
Zu den Plänen, die ich im Zuge des, ich muss das mal ausprobieren ob das funktioniert gehören; zählt vor allem der Versuch neben den eigenen Augen in einer solchen Tiermaske auch den eigenen Mund benutzen zu können. Das ganze sollte also möglichst eng und nah an meinem Gesicht anliegen. Wozu sich auch eine Katzengestallt sehr anbietet, da diese keine langen Schnauzen wie Caniden haben.
Es handelt sich um eine Art Waldgeist, oder Wolpertinger, oder Kirin. Wichtig ist, dass es ein Geweih hat und Fell und Schuppen und leuchtende Steine und Krallen und irgendwie katzig ist.
Zu den Plänen, die ich im Zuge des, ich muss das mal ausprobieren ob das funktioniert gehören; zählt vor allem der Versuch neben den eigenen Augen in einer solchen Tiermaske auch den eigenen Mund benutzen zu können. Das ganze sollte also möglichst eng und nah an meinem Gesicht anliegen. Wozu sich auch eine Katzengestallt sehr anbietet, da diese keine langen Schnauzen wie Caniden haben.
So jetzt aber erstmal zu ein paar Skizzen für das Tierchen

Ich beginne natürlich mal wieder zuerst beim Kopf, der ist ja bekanntlich das Schwierigste. Zudem ich ja da ein paar Dinge ausprobieren möchte.
Erster Schritt ist das Grundgerüst, welches sehr eng an meinem Kopf anliegt. Das Gesicht ist aus Moosgummi geformt und mit Schaumtoffpolster die äußere Form angebracht. Am Kinn ist lediglich ein Stück Stoff und nicht wie sonst ein Gummiband, in das mein Kinn genau hinein passt und mit dem sich der Mund des Tierchens öffnen und schließen lässt.
Das Geweih ist aus sehr enporigem Schaumstoff geschnitzt und mit einem Lötkolben bearbeitet, so dass die Rosette die typischen Geweihstruckturen aufweisen kann.
Zum befestigen dieses Geweihs am Kopf habe ich zunächst einfach eine Mossgummischeibe an die Stelle des Kopfes genäht, wo das Geweih einfach mit Pattex aufgeklebt wurde. Damit die Geweihstangen nicht ganz so statisch nach hinten abstehen wurde ihnen mit einem Heißluftföhn noch ein schöner Schwung verpasst.
Um Farbe ins Spiel zu bringen habe ich zunächst das Geweih mit einer dünnen Schicht Pattrex eingestrichen und dann einfach mit Acrylfarbe bemalt.
03.01.12
Schnörkel, Schnöbsel und Schmuck
So jetzt gibts nach langer Zeit nochmal ein wenig neues.
Ich hab angefangen die Kleidung für Breen nach und nach mit mehr verziehrungen zu versehen, weil das doch irgendwie im Gegenzug zu Lorac und Needra so schlicht aussah. Außerdem brauchte ich ne neue Lösung für meinen Verschluss der Weste, da der immer wieder aufgegangen ist.
Ich hab angefangen die Kleidung für Breen nach und nach mit mehr verziehrungen zu versehen, weil das doch irgendwie im Gegenzug zu Lorac und Needra so schlicht aussah. Außerdem brauchte ich ne neue Lösung für meinen Verschluss der Weste, da der immer wieder aufgegangen ist.
Hier also die Weste in neuer Pracht, mit gestickten Schnörkeln.
Auch hat mir der Kopfschmuck nicht so wirklich gefallen, das das zum einen ein Schnellschuß war und zum anderen vor allem das falsche Material. Das Leder sieht bei näherer Betrachtung zu unsauber aus. Also nicht im Sinne von getragen und abgenutzte, sondern im Sinne von unschön gearbeitet.
So sah also der Kopfschmuck auf dem CoM 11 noch aus:
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| Foto von Fovento.de |
Nun hab ich mich dazu auch noch endlich daran gemacht das mit diesem Wire-wraping mal auszuprobieren und ich habe einen Lieferanten für Schnöbsel gefunden... was zu folgendem Ergebnis geführt hat, mit dem ich soweit schonmal zufrieden bin. Jetzt muss es nur noch passen, ich hab Breens Kopf aber leider gerade in einer Umzugskiste verstaut, weshalb die Finale Anprobe noch was warten muss.
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