22.06.14

Ein Stöckchen


Ich hab von dem Gargamel seiner Katze ein Stöckchen gebracht bekommen, was zugegebenermaßen eine komische Anwandlung für eine Katze ist, aber trotzdem freue ich mich darüber. Denn normalerweise ist es überhaupt nicht mein Ding solche Dinge auszufüllen, aber das hier könnte recht interessant werden….
Hoffe ich.



Die Regeln

1 schreibe einen post mit diesem award, füge das award-bild ein und verlinke die person, die dir diesen award verliehen hat
2 beantworte die 10 fragen
3 denke dir weitere 10 fragen aus
4 tagge (also nominiere) 10 blogger, die unter 200 leser haben (manche schreiben auch unter 1000 leser, also ist es wohl jedem überlassen, wen du nominierst)
5 sage den bloggern, die du nominiert hast, dass sie einen award bekommen haben und somit getaggt wurden

Die Fragen an mich

1. Seit wann tust du das worüber du hier schreibst?
Eigentlich so lange ich denken kann… zumindest gebastelt hab ich irgendwie schon immer. Die Sache mit den Kostümen, so im allgemeinen Sinne, und LARP  habe ich 2004 angefangen. Aber die Tierwesengeschichte begann 2010.

2. Wann und warum hast du dich entschlossen es hier nieder zu scheiben und öffentlich zu tun?
Im September 2011 habe ich mit meinem Blog angefangen einfach weil ich gemerkt habe, wie hilfreich für mich anderer Leute Tutorials, Blogs, WIP-Fotos usw. waren. Ich hab in meiner Anfängerzeit in Sachen Tierwesenbauen so viel Hilfe von netten Leuten bekommen, das ich gehofft habe, davon eventuell an zukünftige Anfänger auch was weiter geben zu können.
Ich weiß noch, wie ich meinen Fuchs geplant hatte, dann plötzlich eine Kindersendung mit einem Maskottchenschneemann gesehen hab und für ne halbe Stunde völlig fasziniert war, dass der seinen Mund bewegen kann. Ich erzählte das einem guten Freund und der gab mir einen Bastelblog von Luthien368/Annika/Valverde in dem sie genau beschrieben hatte wie das funktioniert. Ich denke, manchmal muss man nur wissen, dass es geht, damit man selber weiter denkt. Und das erhoffe ich mir, mit meinem Blog zu erreichen.

3. Würdest du gerne davon leben können? (oder tust du es?)
Nein ich möchte es weiterhin aus Spaß an der Freude machen und nicht weil ich muss. Ich glaube, mit Termindruck, Stress und Dingen die dann nicht so klappen wie sie sollen aber unbedingt müssen, würde mir das Ganze schnell keinen Spaß mehr machen.

4. Wie bist denn du dazu gekommen es zu tun?
Speziel zum Thema Tierwesen ist das tatsächlich eine längere Geschichte:
Lange Zeit geisterte mir als Charakter fürs LARP ein Tierwesen im Kopf herum, aber alles was ich begonnen hatte war eher wenig tauglich, weshalb es dann auch wieder in der Versenkung verschwand. Trotzdem hatte ich den Wunsch eines Charakters, der auch mal etwas wilder sein kann, durchaus außerhalb der Gesellschaft steht und an dem Punkt auch für Konflikte sorgt. Der sich so ein bisschen seinen Platz in der Gesellschaft erkämpfen muss. Irgendwann kam mir dann die Idee, dass dies doch wunderbar in einer Schamanin zu vereinen wäre, die eben einer archaischen Kultur angehört und die so ein bisschen die Charakterzüge ihres Seelentiers annehmen kann. Also ein Mensch, der sich Zeitweise wie ein Tier, in diesem Fall ein Luchs, aufführt.
Als besonderen Kopfschmuck hatte ich mir aus natürlichen Materialien künstlich hergestellte Luchsohren und eine Maske dazu ausgedacht.
Doch das was ich mir von dem Charakter erhofft hatte ist so gar nicht eingetreten. Entweder waren die Leute sich unsicher, ob ich ein Katzenwesen bin oder nicht, und nur wenige ordneten den Charakter unter Mensch mit komischem Kopfschmuck ein. Was einfach daran lag, dass es zu dem Zeitpunkt durchaus gang und gäbe war, dass Katzenwesenkostüme aus Öhrchen und einem Schwanz bestanden. Und nachdem ein Spieler mich in einem ruhigen Moment fragte, was ich denn sei und er nach meiner Antwort: „ Ein Mensch mit komischem Hut.“ Sagte: „Gut, ansonsten hätte ich ganz anders auf dich reagieren müssen.“ Dachte ich mir, dass es das ja wohl nicht sein kann. Man sollte schon gleich erkennen, mit was man es zu tun hat, vor allem wenn es um Fremdrassen geht.
Nachdem also dieses Experiment gescheitert war, beschloss ich das mit dem Tierwesen doch nochmal zu versuchen – aber Richtig! So wie Varric oder Kiras, letzeren hatte ich tatsächlich schonmal auf einer Veranstaltung gesehen, war mein Plan. Aber wie? Wenn, dann musste es eben eindeutig als Tier zu erkennen sein, ohne dass meine Mitspieler sich den Kopf darüber zerbrechen müssen, was es denn sein soll, ob's nur ein Mensch mit anderen Ohren ist, oder eigentlich doch ein ganzer Hund?
Ich begann also zuerst einmal mir Dinge zu überlegen, was ich hinbekommen könnte und das bei vollkommener Ahnungslosigkeit. Mein erster Plan war daher ein Affenmensch, wo ich doch meine eigenen Hände und Füße benutzen könnte, ich bräuchte nur einen Fellanzug und irgendwie eine Maske im Gesicht, die dann auch noch mit dem Anzug verbunden ist… aber wie mach ich das?
Also hab ich erstmal nach vorhanden zu kaufenden Affenmasken gesucht und das was ich gefunden habe für nicht tauglich befunden, weil es meistens einfach nur billig oder hässlich aussah. Wo ich dann wieder bei dem Gedanken des Selbermachen gelandet bin und mir Anleitungen zum Latexmaskenbau gesucht habe, die ich allesamt nicht verstanden hab…. Womit dieses Konzept auch in die ewigen Jagdgründe verschwand.
Mittlerweile hatte ich aber einen anderen Plan: Der Faun. Zwei Dinge empfand ich zu Anfang nämlich als extremst schwierig. Erstens die Beine mit dem Knick und zweitens den Kopf zu bauen. Beim Faun konnte ich mich erstmal nur auf die Beine konzentrieren, könnte damit einen Charakter spielen, das ganze ausprobieren und
mich dann immer noch an den komplizierten Kopf wagen, der zu dem Zeitpunkt noch ein Reh werden sollte.

5. Hast du irgendwelche “großen” Vorbilder bei dem was du hier tust?
Oh ja, aber die ändern sich Tatsächlich immer mal wieder…. Was hauptsächlich daran liegt, dass sich wohl meine Interessen immer mal wieder ändern.
Momentan begeistern mich z.B. die Werke von Nymla sehr.

6. Was ist der albernste Suchbegriff über den dein Blog gefunden wurde?
Oh da gab’s schon den einen oder anderen, aber die hab ich wieder aus meinem gedächnis gelöscht.
Aktuell wäre es wohl: „ Meine Nase wurde abgeschnitten.“ o.O

7. Was ist der häufigste?
Faun Hörner oder Ziegenhörner

8.Freust du dich über Kommentare und würdest du dir manchmal mehr wünschen?
Ich freu mich jedes Mal wie ein Schneekönig und schäme mich dann gleich darauf, dass ich den nicht früher gesehen hab, weil ich meinen eigenen Blog mal wieder vernachlässigt hab.
 
9.Was hält dich motiviert Weiter zu bloggen
Eben jene Kommentare, die mir zeigen, dass das was ich schriebe tatsächlich jemanden interessiert.

10.Besuchst du regelmäßig andere Blogs?
Viel zu selten, aber oft fehlt mir einfach die Zeit. Genauso wie ich viel zu selten dazu komme in meinem eignen Blog mal wieder was zu schreiben.

 

Meine eigenen Fragen

1.Warum schreibst du?
2. Ist es dir wichtig, das deine Beiträge von Fremden gelesen werden, oder schreibst du mehr für deine Familie und Freunde?
3. Wie kommst du zu einem neuen Blogeintrag? Bzw, woran machst du fest, dass du etwas veröffentlichen willst?
4. Gehst du irgendwie systematisch beim bloggen vor, oder eher so spontan?
5. Sind die Blogs, die du selber liest, so wie deiner, oder völlig anders?
6. Was treibt dich an, weiter Beiträge zu veröffentlichen?
7. Was ist das spannendste, wahlweise lustigste, was dir im Zusammenhang mit deinem Blog passiert ist?
8. Was ist der irrsinnigste Suchbegriff über den dein Blog gefunden wurde?
9. Wann schreibst du in der Regel deine Beiträge?
10. Gab es schon mal eine Situation, die dich dazu gebracht hätte dein bloggen an den Nagel zu hängen?

Und nominiert sind:
Es hieß 10, oder?
Ich befürchte so viele kenn ich nichtmal.

Dao sha ir sala - Es werde Licht im Heim



Ich fand diese lustige und eigentlich völlig unnütze (zumindest für mich in diesem Zustand) Flaschenlampe, Batteriebetrieben mit Schalter an der Unterseite.

Allerdings lässt sich daraus ja was machen und mir schwebt schon länger etwas im Kopf herum, was mit organisch anmutenden Lampen zu tun hat, die man in Bäume hängen kann.



also war der erste Schritt sich dazu was auszudenken:



Zweiter Schritt war dann die oberen Blätter aus Worbla zu modellieren, so dass man diese nachher an einer Schnur nach oben schieben kann um weiterhin noch Batterien wechseln zu können und natürlich an den Schalter zu kommen.



Anschließend  habe ich die eigentliche Flasche in den Dornröschenschlaf versetzt ein einmal ordentlich zuwachsen lassen.



Letzter Schritt war wie immer die Bemalung in mehreren Schichten, aus Grundierung, Waschen in dunkelbraun und Trockenbürsten in hellen Farben.


03.06.13

Bitte recht freundlich!

Vor einiger Zeit bin ich endlich mal dazu gekommen Breens Kopf neu zu machen. Der Alte hatte doch so einige unschöne Stellen und Fehler, die ich schon lange aussbessern wollte.
Zum einen wäre da der Gesichtsausdruck, der doch eher leidend und unglücklich war. Der Kiefer war leicht schief und nicht gut befestigt. Die Augen zu tief. Die Ohren zu unförmig und Hörner kann ich mitlerweile auch schöner ;)
Was alles zusammen irgendwie nur noch einen Neubau zulies. XD

Angefangen habe ich mit einer Positivform, die ich auf einen Gipsabdruck meines Gesichts aufmodeliert habe. Dabei mussten noch keine Details oder so ausmodelliert werden, es reichte völlig die Schädelform heraus zu arbeiten. Wobei ich bei den Kanten etwas überdrieben gearbeitet hab, weil das vom Fell nachher wieder geschluckt wird. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir noch nicht sicher, ob ich den Nasenrücken noch etwas steiler machen möchte, oder nicht. Aber solche Dinge kann man im Nachhinein auch noch mit Schaumstoff etwas aufpolstern.


Nächster Schritt - von dem ich natürlich mal wieder kein Foto hab, weil ich wiedermal voll im Bastelrausch war - war diese Form mit Gips abzuformen um eine Negativform zu erhalten. Dafür habe ich einfach die ganze Positivform mit einer ca 1 cm dicken Schicht dickflüssigem Gips bestrichen, aushärten lassen und nachher aufgesägt. Mit etwas Panzertape lässt die sich auch wieder zusammen fügen.
In diese Negativform kam dann das eigentliche Material für die Maske.
Ich habe hier wieder mit KobraCast gearbeitet, welches wie Gipsbinden in Streifen zu schneiden ist und mit dem Heißluftföhn flexibel und klebrig wird. Damit kann man ganz einfach die Gipsfrom abformen.
Einfach heißt dabei, dass wenn man sich die Finger nass macht, man auch kein Problem mehr damit hat, dass das Zeug lieber an den Fingern klebt, als an sich selber. XD
Zwei Schichten reichen um der Maske ausreichend stabilität zu geben.
Sobald das Zeug wieder abgekühlt ist (was schnell geht) kann man es auch schon aus der Form lösen.
Die Befestigung am Kopf kann man entwerder mit Gummibändern machen (dann passt die Maske möglicherweise auch wem anders) oder mit einem Ring aus KobraCast, dann ist das ganze wie ein Helm/Hut. Ich habe mich für letzeres entschieden, weil mich Gummis über den Ohren immer in den Wahnsinn treiben. Wobei der KobraCastring hinten auch ein Gummi hat und nicht vollkommen geschlossen ist, somit kommt man da nämlich leichter rein ;)

Mit einer kräftigen Schere, einem Cutter oder einer Blechschere kann man dann den Oberkiefer vom Unterkeifer trennen.
Das Kiefergelenk ist aus Lochblech durch das man eine Schraube stecken kann und mit Worblas ummantelt. Das hat den Vorteil, dass sämtliche scharfen und spitzen Kanten des Lochblechs unschädlich gemacht sind und das Worblas klebt auch auf dem KobraCast (es braucht dazu keinen zusätzlichen Kleber).

Als das Gelenk funktionierte gings an die Zähne, die diesesmal aus Apoxie Sculpt sind und auch einfach auf das KobraCast aufmodeliert wurden. Das Zeug härtet in ca 4 Stunden soweit aus, dass man es bemalen kann, nach 24 Stunden ist es aber erst richtig zuende gehärtet, nur macht es dem Zeug nichts, wenn es vorher schon bemalt wird, das härtet auch unter Wasser aus ;)

Draan haben ein Allesfressergebiss, deshalb gibts hier spize Zähne.

Die Lippen sind wieder aus Leder und die Nase ist ebenfals aus Apoxie Sculpt.





Anschließend habe ich die Hörner, die ich schon vor einer ganzen Weile gemacht hatte, angebracht.

Die Hörner sind geklebt und genäht, denn durch das KobraCast kann man durchnähen, und anschließend ist der Übergang mit Leder kaschiert. Auch an den Rändern der Maske habe ich Leder angebracht, da sich die eigenen Haare doch zu gerne in den unsauberen Kanten des KobraCast verheddern.

Die Ohren wurden notdürftiger Weise, weil ich nicht mehr genug Moosgummi hatte, (hatte ich schon erwähnt, dass ich 1 Woche Zeit zum bauen hatte? Und deshalb keine Zeit mit Materialeinkaufen vergäuden konnte?) aus dem Plastik einer Mappe gemacht, wobei sich das Zeug halt um einiges zäher zu formen herausstellte, als Worblas und Co. Von innen sind die Ohren mit Leder bezogen.
Mittlerweile hab ich mich dann auch mal mit der Nasenrückenfrage auseinander gesetzt gehabt und bin zu dem Schluss gekommen, dass da noch was drauf muss XD

Der Finale Schritt naht: Fell!
Nach dem Ertsellen des Schnittmusters und dem Aussschneiden der einzelnen Teile hieß es erstmal näh näh näh...


Und es sieht erstmal aus wie ein explodierets Schaf XD

Was aber mit einem Rasierapperat (für Lange Haare) dann doch zu bendigen ist.

Zum Schluss kamen noch Rückhohlgummis für den Unterkiefer in die Maske und die Fellfarbübergänge hab ich mit Copics etwas weicher und gefleckt gestalltet.


Den ersten Einsatz gabs dann auf der FARK-Messe zusammen mit Needra und Lorac, sowie Arok.


04.02.13

Fanghar

Der Wolf hat einen Namen! Und sie ist fertig. Zumindest soweit, dass ich mir nur noch am überlegen bin, ob ich sie weiß lasse, oder doch einfärbe (letzteres ist auch eine frage des womit).







Es gibt auch ein kleines Video, wo man das mit den Lefzen mal erahnen kann. leider ist von der Bewegung nicht allzuviel übrig geblieben. Es reicht aber aus um den Mundwinkel nicht völlig starr wirken zu lassen.


Und noch eineDetailaufnahme von der Bewegung im WIP-Stadium.

12.01.13

Wolfszeit

Mein aktuelles Projekt ist eine Wolfsmaske.
Grundplan war mal eine Base zu schaffen, die man dann auch nochmal für was anderes brauchen kann (vielleicht auch für wen anderes, wenn sie auch anderen Leuten passt)

Dafür gabs erstmal ein Tonmodel, was dann mit Gibs abgeformt wurde und anschließend das Positiv mit CobraKast erstellt wurde.

Leider hab ich das mit den Hinterschneidungen des Positivs etwas ünterschätzt, so das mir die Negativform verloren gegangen ist... bzw jetzt ein Puzzle aus vier ungeplanten Teilen ist. Vielleicht schaff ichs da nochmal ein Positiv von zu nehmen, aber ich glaube mehr gibt diese Form nicht mehr her.

Die Augen hab ich bei shop-Timmermann bestellt und noch bemalt. Das war für mich bisher die beste und einfachste Lösung. Sind halt keine Followmeeyes, aber das war mir auch nocht so wichtig.

Nachdem die Positivform aus der Gibsschale genommen wurde gings ans Modelieren der Zähne mit Friendly-Platic. Augenlieder und Zahnfleich sind aus Apoxie-Sculpt. Ebenso die Nase.

Die Lefzen sollen (wenigstens ein bisschen) beweglich werden, weshalb ich das ganze ober Zahnfleich bemalt habe.
- Eigentlich war mal der Plan, dass das Tier gar kein Fell im Geischt haben soll, sondern nur Haut, dann hatte ich den Plan mit den Leftzen, der das ganze irgendwie unmöglich machte... zumindest mit einer schönen Hautoberfläche, weshalb ich jetzt doch wieder bei Fell gelanden bin -

Darüber kam dann eine Schischt Leder, die nur wenige Fixpunkte hat und eben das Fell drüber.
Die Lefzen werden mit Drachnschnur engehoben (wenn das so klappt wie ich mir das Vorstelle) beim Öffnen des Kiefers.
So zumindest der Stand der Dinge bis jetzt XD